Allgemein,  Trächtigkeitstagebuch

Zwei Tage weiter

Der 11. bis 13. Tag und damit zwei Tage weiter.

Manchmal frage ich mich, werde ich erkennen, ob Enola trächtig ist? Sehe ich Dinge, die ich vielleicht gern sehen möchte, oder sind die Dinge real? Verwirrend und spannend zu gleichen Teilen. Eines ist jedenfalls erheblich anders als nach den vorangegangenen Läufigkeiten. Der Hunger…

Bisher war Futter nach den Läufigkeiten eher ein Muss, als ein Ich hätte gern einen Nachschlag. Das ist erfreulich und zeitgleichig kommt der Faktor Winter, Kälte, Bewegung in selbiger ebenfalls zum Tragen. Möchte ich Dinge sehen und mich schon richtig dolle freuen? Ist der Absturz und die offenen Knie dann umso schlimmer, wenn es nicht stimmt?

Eine kleine Geschichte mehr aus unserem Leben mit Enola und Indy. Eigentlich hat Indy den Spüldienst der Näpfe intus. Es verging kein Tag, wo der Herr nicht hinter seiner Tochter her putzen muss, weil Möhre oder rote Beete noch in ihm Napf klebten. Indy war da immer sehr akribisch. Heute saugte Enola ihr Futter ein und verschwand. Indy wirkte unsicher und schlabberte halbherzig und unruhig seinen Napf leer. Hin und wieder blickte er, dezent hektisch zur Tür. Ich sah Enola nicht und ermutigte den Herren sein Futter aufzunehmen.

Tat er bis zum Rest für das Spülpersonal. Was dieses Mal kleiner und Tricolour war. Enola freute sich sehr über die Reste, die ihr Papa übrig gelassen hatte. Das gab es noch nie. Genau, wie mein neuer Schlüsselanhänger in Enola Lebensgröße. Egal wohin ich mich im Haus bewege, sie folgt mir auf Schritt und Tritt. Die Toilettenbesuche werden vor der Tür kommentiert und  sie freut sich so sehr, dass ich endlich wieder draußen bin. 

Wenn man von einer Veränderung reden will, dann das. Koche ich und bereite die Zutaten vor, werde ich exakt beobachtet und es wird ganz niedlich geschaut, wenn Möhre geschnippelt wird. Stolz wie ein Löwe trägt man das Stück zum Körbchen und zerlegt es fachmännisch. Allgemein könnte sie ein halbes Schwein auf Toast futtern. Nun, aber mir geht es exakt genauso. Das Wetter und die Spaziergänge, die Tage der Standhitze und die Trennung von Indy und Enola waren anstrengend und nicht nur für mich.

Sehe ich also rosa Elefanten? Noch etwas mehr wie zwei Wochen bis zum Ultraschall und wir wissen es genau. Inzwischen freue ich mich auf die Doglive in Münster. Ein wenig shoppen für die Welpen, vielleicht aber auch noch einmal ein wenig Freiheit ohne Verpflichtungen haben. Leute treffen und eine schöne Zeit haben.

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