Fesselnde Momente
Wie gebannt schaue ich auf die fesselnden Momente aus Agilas Leben…
Seit mehr als 8 Wochen bin ich bei Claudia und Dirk als Besucher mit Schlüssellizenz. Als ich gefragt wurde, den Wurf mit der Kamera zu begleiten, stand schnell fest, dass ich mich wirklich sehr freuen würde. Ich darf Spion spielen, für die kommende Zeit mit Enola. Darf bei der Geburt der letzten beiden Welpen dabei sein, darf Fragen stellen, auch noch so dumme. Wir diskutieren viel und beleuchten alles von allen Seiten, wägen das Für und Wider ab, damit es allen gut geht.
So war klar, dass ich früh und regelmäßig Besucher bin, damit ich nicht als Störenfried ins Geschehen platze, damit ich nicht mehr Unruhe mitbringe, wie es sein müsste. Üben, proben und immer wieder eine Tasse Tee. Dann standen die ersten Fotos an und Woche um Woche entwickelten sie nicht nur die kleinen (liebevoll genannten) Krabben weiter. Auch wir wuchsen für manch ein Termin über uns hinaus.
Maritimes Reisen, Meer, Küste oder simple Cuxhaven war das Thema, was sich wie ein roter Faden durch die 8 Wochen Fotostrecke ziehen sollte. Wir reisten an die Ems, die Krabben waren Piraten und schließlich auch am westfälischen Deich. Ich hatte Ideen und Claudia nahm die Umsetzung in Angriff. Was auch oft bedeutete, Dirk musste ran und mit werkeln. Diesen Donnertag ist der letzte Termin mit den 6 so unterschiedlichen Zwergen.
Angle – ein tief schwarzer Rüde, der mit Stolz und Eleganz auf den Fotos brillierte.
Apollo – ein dark-sable Rüde, der freiheitsliebend ist und das gern auch laut verkündet
Alexander – Atreju – Ole – das kleine Spiltface mit zauberhaften ee-red Farbe
Aila – die Puppe, die so zerbrechlich wirkt und sanft daher kommt
Abby – ein Traum in Schokolade, verträumt und ruhig
Astrid – die Tricolette – die Willensstarke, mit einer Prise „ich weiss, was ich will und nicht will“
Bald gehen alle ihrer Wege, das letzte Mal klickt die Kamera für die sechs und dann werden sie auf einer Alpakafarm, in einer Hundeschule, als Familienbegleitung und Rudelverstärkung leben. Sie werden Abenteuer erleben und ganz individuell gefördert. Zwei Bürder bleiben zusammen, ein Mädel bleibt bei Claudia und Dirk. Es war eine tolle Zeit und ich habe viel für uns mitgenommen.
Ich weiß, bei uns wird es anders sein und auch wieder nicht. Ich weiß, dass ich Claudia geholfen habe, wie ich es konnte und ich im Umkehrschluss auch Hilfe bekommen werde, wenn ich sie nicht schon bekommen habe. Wir warten auf Enolas Läufigkeit und all die Abenteuer, die uns erwarten. Ich habe schon viele nette Gespräche geführt. Es gab schon Besucher, die unsere Bande und uns kennengelernt haben. Es kann also losgehen….
Und dann stöbere ich durch sent by jack und sehe die Geschichte bis zur Geburt. Fesselnde Momente, wahrlich und noch viele neue sind entstanden. Ich bin ein wenig wehmütig, denn auch meine Reise mit den Krabben hat bald ein Ende.


